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The Shock Doctrine

Montag, 26. Mai 2014

Im Rahmen der Alternativen Kulturtage wird der Dokumentarfilm "The Shock Doctrine" gezeigt.
Er folgt dem Bestseller von Naomi Klein, die den Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus beschreibt, bei dem Krisensituationen von Regierungen und internationalen Konzernen ausgenutzt werden, um ganze Volkswirtschaften auszuplu¨ndern.
Der Film folgt den Thesen Kleins, beginnend mit der wirtschaftsliberalen Doktrin des Ökonomen Milton Friedman und den unterschiedlichen Versuchen, seine Theorie in die Praxis zu u¨bertragen. Die Volkswirtschaften von Chile unter Pinochet, Russland unter Jelzin und Großbritannien unter Thatcher standen im Zeichen des radikalen Wirtschaftsliberalismus, ebenso gehen politische Katastrophen wie das Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking oder die Invasionen in Afghanistan und im Irak auf das Konto eines aggressiven Wirtschaftsliberalismus. Der Film widmet sich der dunklen Seite von Friedmans Theorie, die nur mit einem System aus Gewalt und Unterdru¨ckung umgesetzt werden kann.

Indigenes Filmschaffen: Geschichten von Menschen, die zwischen zwei Welten navigieren müssen

Montag, 7. April 2014

Seit Ende der 1970iger Jahre emanzipiert sich weltweit eine Bewegung des unabhängigen, indigenen Films. Die Filmschaffenden sind Nachkommen von Bevölkerungsgruppen, die kolonisiert worden sind, sog. „Ureinwohner", „Natives", „Aboriginals", „First People". Ihr Ziel ist der Perspektivwechsel von  „sie filmen uns" zu „wir filmen uns selbst" und der Kampf gegen hartnäckige Klischeevorstellungen vom unzivilisierten „Wilden" und „Hollywood-Indian". Die indigenen Künstlerinnen und Künstler nutzen das Medium Film, um die Geschichten ihrer Kulturen weiter zu erzählen und lebendig zu halten. Gestärkt durch das Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln, ihren Sprachen und Mythen brechen sie selbstbewusst mit konventionellen  Erzählweisen und finden ganz neue, kreative Ausdrucksformen.  Für die komplexen Probleme indigener Gesellschaften  - zwischen eigener Kultur und assimilierter Dominanzkultur - finden sie in ihren Filmen eine vielschichtige Sprache, poetisch und politisch zugleich.

Die Dokumentarfilmerin Marita Loosen-Fox ("Der Preis der Freiheit") stellt eine Reihe ausgewählter Kurzfilme von Künstlern mit indigenen Wurzeln vor: aus Sibirien (Buryat), Finnland (Samen), Kanada (Cree und Inuit), USA (Navajo), Australiens (Tiwi) und Neuseeland (Maori).

Die Mondverschwörung

Sonntag, 26. Mai 2013

Im Rahmen der Alternative Kulturtage Wiesbaden wird der Regisseur Thomas Frickel seinen Film "Die Mondverschwörung" zeigen und sich anschließend zur Diskussion über Machart und Hintergründe seines Projekts zur Verfügung stellen.

Work Hart, Play Hart

Samstag, 15. Dezember 2012

In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebs die Sanierung der Mitarbeiter, dieses Verhältnis möchte Carmen Losmann in ihrem Dokumentarfilm "Work Hart Play Hart" aufdecken. Wir diskutieren über den Film.

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